Ratsmehrheit beschließt Fraktionsgeschäftsführer – FDP stimmt dagegen
Durch einen Antrag der Linken in der heutigen Ratssitzung ist der Weg für Fraktionsgeschäftsführer in Lüdenscheid nun leider frei.
Auch wenn die FDP als einzige Partei gegen den Antrag gestimmt hat, konnte die Entscheidung nicht mehr verhindert werden.
Während der Haushalt der Stadt immer angespannter wird und Bürgerinnen und Bürger zunehmend belastet werden, genehmigen sich Teile der Politik zusätzliche Geschäftsführerstellen – zur Entlastung bei der politischen Arbeit.
Dabei erhalten politische Mandatsträger bereits Leistungen in Form von Sitzungsgeldern und weiteren Aufwandsentschädigungen für ihre Tätigkeit.
In jedem anderen Ehrenamt würde man sich ebenfalls über Entlastung freuen – doch dort ist „kein Geld da“.
Für die FDP in Lüdenscheid ist klar: Nur weil einem Geld zusteht, muss man es nicht nehmen.
Deshalb wird die FDP die Mittel für Fraktionsgeschäftsführer nicht in Anspruch nehmen.
Gerade in der jetzigen Zeit muss jeder Euro zusammengehalten werden:
– um Steuererhöhungen zu vermeiden
– um Bürgerinnen und Bürger zu entlasten
– um Perspektiven wie die Senkung oder Abschaffung von Kita-Beiträgen zu schaffen
– und um Projekte wie TUMO langfristig solide zu finanzieren
Die FDP ist über die heutige Entscheidung im Rat enttäuscht – und bleibt dennoch konsequent.
So kennen Sie die FDP in Lüdenscheid
… und so bleibt die FDP in Lüdenscheid auch zukünftig.